Donnerstag, 1. Dezember 2011
Tag der Entscheidung
josy1506, 18:50h
So die Diagnose war jetzt klar! Auf Diabetes hatte ich jetzt so gar keine Lust! Aber wer hätte das schon! Ich glaube niemand. Nach der Schocknachricht verbrachte ich erstmal einige Tage damit eine Art Selbstdiagnose zu erstellen. Ein Hoch auf das Internet. Und was ich da lesen konnte, war fast eindeutig: Es muss Diabetes Typ2 sein. Der Typ1 tritt ja nur bei Kindern und Jugendlichen auf. Und das Jugendalter habe ich schon längst hinter mich gebracht.
Und Typ 2 tritt bei älteren und Dicken auf. Und irgendwie passe ich nur in diese Gruppe. Oder doch nicht. Zu dem Zeitpunkt hoffte ich das. Denn Typ2 kann man mit Diät und Sport in Schach halten. Aber ich wog doch nichts mehr und sportlich war ich auch schon immer.
Nach der Diagnose stellte ich meinen kompletten Lebensstil um. Dazu gehörte zuerst einmal meine Essgewohnheiten. Ab sofort bestimmten Vollkornprodukte und Gemüse meinen Ernährungsplan. Ich schlief seitdem durch und fühlte mich auch sonst gut. Also körperlich zumindest. Aber in meinem Kopf spielten sich natürlich andere Szenarien ab. Verständlicherweise.
Dann kam der Tag, an dem die endgültige Diagnose vom Spezialisten kommen würde. Dieser Spezialist war ein Diabetologe. Dieser würde dann die endgültige Diagnose stellen. Und hätte ich gewußt was da alles auf mich zu kommen würde, hätte ich mir eine große Tüte mitgenommnen.
So nun saß ich da, in der Parxis und um mich herum fast nur alte Leute. Das war schon ganz schön deprimierend. Zum Glück musste ich nicht lange warten.
Dann bat mich der Arzt zu sich in sein Zimmer. Und er bot mir zuerst einen Platz an. Und dann kam die Diagnose, die mein ganzes Leben umkremmpeln würde.
Und Typ 2 tritt bei älteren und Dicken auf. Und irgendwie passe ich nur in diese Gruppe. Oder doch nicht. Zu dem Zeitpunkt hoffte ich das. Denn Typ2 kann man mit Diät und Sport in Schach halten. Aber ich wog doch nichts mehr und sportlich war ich auch schon immer.
Nach der Diagnose stellte ich meinen kompletten Lebensstil um. Dazu gehörte zuerst einmal meine Essgewohnheiten. Ab sofort bestimmten Vollkornprodukte und Gemüse meinen Ernährungsplan. Ich schlief seitdem durch und fühlte mich auch sonst gut. Also körperlich zumindest. Aber in meinem Kopf spielten sich natürlich andere Szenarien ab. Verständlicherweise.
Dann kam der Tag, an dem die endgültige Diagnose vom Spezialisten kommen würde. Dieser Spezialist war ein Diabetologe. Dieser würde dann die endgültige Diagnose stellen. Und hätte ich gewußt was da alles auf mich zu kommen würde, hätte ich mir eine große Tüte mitgenommnen.
So nun saß ich da, in der Parxis und um mich herum fast nur alte Leute. Das war schon ganz schön deprimierend. Zum Glück musste ich nicht lange warten.
Dann bat mich der Arzt zu sich in sein Zimmer. Und er bot mir zuerst einen Platz an. Und dann kam die Diagnose, die mein ganzes Leben umkremmpeln würde.
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Donnerstag, 24. November 2011
Die Hoffnung stirbt!
josy1506, 17:20h
So, der zweite Bluttest stand an. Wieder nüchtern zum Arzt. Morgen würde ich Gewissheit haben.
Am Wochenende zuvor wurde mir von meinen Kumpels Mut gemacht. Aber irgendwie wollte und konnte ich nicht so richtig daran glauben. Aber was sollte ich machen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Und das Wochenende sollte es nochmal so richtig in sich haben. Schon vor langer Zeit hatten wir Jungs uns dieses Wochenende dazu auserkohren, um mal wieder richtig einen drauf zu machen. Dazu zählte natürlich auch Fußball gucken im Stadion. Und was passt zum Fußball? Richtig! Bier. Nur hielt ich mich dieses Mal sehr zurück. Am Anfang auf jeden Fall. Die anderen tranken ein Bier nach dem anderen. Ich war auch nicht so richtig in Bierstimmung. Das legte sich aber im Laufe des Tages. Zum einen, weil unsere Mannschaft ein super Leistung gezeigt und mit einem Last-Minute-Sieg belohnt wurde. AUnd zum anderen, weil das dritte oder vierte Bier endlich schmeckte und ich meinen Kopf ausschalten konnte. War dieser Tag bisher von Befürchtungen geprägt, so half das Bier, diese für eine gewisse Zeit zu vergessen. Ja ok, ist vielleicht nicht die beste Wahl seinen Kopf so frei zu bekommen. Aber ich glaube, zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach mal wieder das Bedürfnis, alles anderen um mich herum auszublenden. Und es wirkte. es wurde ein sehr guter Abend. Der letzte für eine lange Zeit. Aber das wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Brunch verabschiedeten ich die auswärtigen Kumpels. Diese wünschten mir Glück für die anstehenden Untersuchungen. Aber mit Glück hatte das wenig zu tun. Trotzdem war ich dankbar für jedes aufbauende Wort.
Der Dienstag war der Tag der Blutentnahme und der darauffolgende Mittwoch sollte dann die endgültige Entscheidung bringen. Ich schlief im Moment durch. Das lag an der kompletten Nahrungsumstellung. Der zweite Bluttest wurde angesetzt um mein Langzeitblutwert bestimmen zu können. Dieser würde dann letztlicxh Aufschluss darüber geben, was mir fehlte.
Dann kam der Mittwoch...
Ich hatte gut geschlafen. War ja auch kein Wunder bei dem Tagespensum was ich im Moment auspulte. Aus dem Haus um halb acht am Morgen. Wieder Betreten meiner Wohnung um sieben am Abend. Ein ganzer schöner Wahnsinn zu dem Zeitpunkt.
Der Anruf kam gegen Mittag. Ich war mal wieder in der Werkstatt. Leider bestätigte sich das Ergebnis des ersten Tests. Der Langzeitwert, der sogenannte HBA1c- Wert lag bei über 14,5. Für normale Menschen liegt dieser Wert bei ca. 6. Der Wert war sogar so schlecht, dass mich die Ärztin ins Krankenhaus hätte einliefern wollen. Aber ich hatte einfach keine Zeit. Die Ärztin sagte, sie würde mir eine Liste mit Spezialisten geben, die ich mir bei ihr in der Praxis abholen können konnte. Ich sollte mich so schnell wie möglich bei einen von denen melden.
Damit endete das Gespräch und ich saß einige Minuten auf dem alten, gammeligen Sofa und stahrte an die weiße Wand, der ich gegenüber saß.
Also doch: Ich hatte DIABETES. So eine verfluchte Scheiße. War mein Leben jetzt vorbei? Ich wußte es nicht. Aber ich war gerade ziemlich down. Und ich wußte gerade nicht was ich machen sollte.
Den restlichen Tag verbrachte ich dann vor der Glotze. Das Programm konnte mich jedoch nicht wirklich ablenken.
Dann mal morgen wieder zum Arzt. Und dann mal schauen was auf mich zu kommt.
Am Wochenende zuvor wurde mir von meinen Kumpels Mut gemacht. Aber irgendwie wollte und konnte ich nicht so richtig daran glauben. Aber was sollte ich machen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Und das Wochenende sollte es nochmal so richtig in sich haben. Schon vor langer Zeit hatten wir Jungs uns dieses Wochenende dazu auserkohren, um mal wieder richtig einen drauf zu machen. Dazu zählte natürlich auch Fußball gucken im Stadion. Und was passt zum Fußball? Richtig! Bier. Nur hielt ich mich dieses Mal sehr zurück. Am Anfang auf jeden Fall. Die anderen tranken ein Bier nach dem anderen. Ich war auch nicht so richtig in Bierstimmung. Das legte sich aber im Laufe des Tages. Zum einen, weil unsere Mannschaft ein super Leistung gezeigt und mit einem Last-Minute-Sieg belohnt wurde. AUnd zum anderen, weil das dritte oder vierte Bier endlich schmeckte und ich meinen Kopf ausschalten konnte. War dieser Tag bisher von Befürchtungen geprägt, so half das Bier, diese für eine gewisse Zeit zu vergessen. Ja ok, ist vielleicht nicht die beste Wahl seinen Kopf so frei zu bekommen. Aber ich glaube, zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach mal wieder das Bedürfnis, alles anderen um mich herum auszublenden. Und es wirkte. es wurde ein sehr guter Abend. Der letzte für eine lange Zeit. Aber das wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Brunch verabschiedeten ich die auswärtigen Kumpels. Diese wünschten mir Glück für die anstehenden Untersuchungen. Aber mit Glück hatte das wenig zu tun. Trotzdem war ich dankbar für jedes aufbauende Wort.
Der Dienstag war der Tag der Blutentnahme und der darauffolgende Mittwoch sollte dann die endgültige Entscheidung bringen. Ich schlief im Moment durch. Das lag an der kompletten Nahrungsumstellung. Der zweite Bluttest wurde angesetzt um mein Langzeitblutwert bestimmen zu können. Dieser würde dann letztlicxh Aufschluss darüber geben, was mir fehlte.
Dann kam der Mittwoch...
Ich hatte gut geschlafen. War ja auch kein Wunder bei dem Tagespensum was ich im Moment auspulte. Aus dem Haus um halb acht am Morgen. Wieder Betreten meiner Wohnung um sieben am Abend. Ein ganzer schöner Wahnsinn zu dem Zeitpunkt.
Der Anruf kam gegen Mittag. Ich war mal wieder in der Werkstatt. Leider bestätigte sich das Ergebnis des ersten Tests. Der Langzeitwert, der sogenannte HBA1c- Wert lag bei über 14,5. Für normale Menschen liegt dieser Wert bei ca. 6. Der Wert war sogar so schlecht, dass mich die Ärztin ins Krankenhaus hätte einliefern wollen. Aber ich hatte einfach keine Zeit. Die Ärztin sagte, sie würde mir eine Liste mit Spezialisten geben, die ich mir bei ihr in der Praxis abholen können konnte. Ich sollte mich so schnell wie möglich bei einen von denen melden.
Damit endete das Gespräch und ich saß einige Minuten auf dem alten, gammeligen Sofa und stahrte an die weiße Wand, der ich gegenüber saß.
Also doch: Ich hatte DIABETES. So eine verfluchte Scheiße. War mein Leben jetzt vorbei? Ich wußte es nicht. Aber ich war gerade ziemlich down. Und ich wußte gerade nicht was ich machen sollte.
Den restlichen Tag verbrachte ich dann vor der Glotze. Das Programm konnte mich jedoch nicht wirklich ablenken.
Dann mal morgen wieder zum Arzt. Und dann mal schauen was auf mich zu kommt.
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Mittwoch, 16. November 2011
Oh, Kacke
josy1506, 17:01h
So, schön nüchtern zum Arzt! Damit die Ergebnisse auch bloß richtig sind.
Zum Glück war ich schon nach 10 min wieder raus. Ich hatte nämlich richtig Hunger. Und die Nacht war mal wieder eine richtig beschissene gewesen. Viermal musste ich wieder eine Trink-und Toilettensession abhalten. Aber egal. Morgen würde ich für eine Woche meine Freundin in Mailand besuchen. Und da würde ich endlich mal ein wenig abschalten können. Der ganze Stress mit Studium und Nebenjobs würde ich für eine Weile entfliehen können.
Auf die Frage, wann ich denn mit den Ergebnissen rechnen könnte kam als Antwort:"Morgen". Ok, dachte ich mir, morgen früh musst du doch zeimlich früh raus. Und wenn du die Alpen überquerst wird die Praxis erst aufgemacht. Also ruf ich da erst an wenn ich wieder deutschen Boden unter den Füßen haben werde. Also irgendwann nächste Woche. Will mir ja auch nicht den ganzen Urlaub mit einer schlechten Nachricht versauen.
Der Wecker klingelte am nächsten Morgen schon um kurz nach drei. Aufstehen, anziehen, was essen und ab zum Bahnhof. Und von dort dann zum Flughafen. Endlich mal wieder Fliegen. Mit einmal Umsteigen sogar. Die deutsche Lufthansa machst möglich. Danke dafür, dass ich jeweils zweimal in den Genuss der gefährlichsten Streckenabschnitten des Fliegens kam. Ach ja, zurück das ganze Prozedere nochmal.
Meine Freundin und ich hatten uns jetzt schon acht Wochen nicht mehr gesehen. Und ich hatte ja einige Veränderungen durchgemacht.
Das merkte sie dann auch als sie mich anfasste. Ich glaube, ihre Händer versuchten, meinen Hintern zu fassen. Aber der war ja nicht meehr da. Also es waren nur noch Haut und Knochen zu greifen. Sie war sehr erschrocken über meine körperliche Verfassung. Irgendwie verständlich, oder? Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, wieviel Gewicht ich verloren hatte, es muss jedoch so einiges gewesen sein. Unmd zwar nur in der Zeit, in der meine Freundin im Ausland war.
Ich möchte nicht viel über den Urlaub verraten, weil es hier einfach nicht hingehört. Nur soviel. Ich hatte in der Zeit keine Schlafprobleme. Woran das gelegen hatte wurde mir dann später klar. Zu dem Zeitpunkt erklärte ich mir mein gutes körperliche Befinden und die doch sehr lange Verweildauer im Land der Träume damit, dass ich den Stress nördlich der Alpen gelassen hatte. Dem war leider nicht so.
In Italien war ich shoppen. Zum einen, weil ich sowieso mal wieder neue Klamotten gebrauchen konnte und zum anderen, weil ich aus meinen alten Sachen schlicht und einfach herausgeschrumpft war. Wie gesagt, ich lief wie ein alter 90er Jahre Hip Hopper herum. Die Tasche war prall gefüllt, als ich wieder in den Flieger stieg.
Dann kam der Tag des Ergebnisses. Die Nacht war wieder extrem unruhig gewesen. Insgesamt wurde ich wieder viermal aus dem Bett geschmissen. Den Morgen verbrachte ich erst bei der Arbeit um mich dann gegen elf wieder meiner Abschlussarbeit im Institut zu widmen. Natürlich kreisten meine Gedanken die ganze Zeit nur um die Ergebnisse des Bluttests. Als ich dann bei der Ärztin anrief, hatte sie gerade keine Zeit. Sie würde zurück rufen. Das tat sie dann etwa 60 min später. Ich war gerade unten in der Werkstatt als das Handy kingelte. Nach dem Gespräch setzte ich mich auf das Sofa das an der einen Wand stand um mit einem leeren Blick die gegenüber liegende weiße Wand zu betrachten. In meinem Gehirn ratterte es. Was hatte sie gesagt? " Der Bluttest hat ergeben, dass ihre Blutzuckerwerte viel zu hoch sind. Ich schlage vor, dass Sie so schnell es geht einen zweiten Bluttest machen lassen um auch den Langzeitblutwert zu ermitteln. Damit wir sicher gehen!" Und was hatte sie noch gesagt? "Machen Sie sich nicht verrückt, noch wissen wir gar nichts!" Nicht verrückt machen lassen. Die ist ja gut. Und gesund ernähren solle ich mich. Grünzeug, Eier, Fleich, nur auf Kohlenhydrate sollte ich verzichten. Und was soll ich sagen. Seitdem schlafe ich jede Nacht durch.
Und jetzt konnte ich mir auch erklären, warum ich in der vorherigen Nacht so schlecht geschlafen hatte. Ich ging mal die Nahrungsmittel durch, die ich an dem Tag zu mir genommen hatte.
In Italien waren meine Freundin und ich noch Früstücken. Und zwar richtig süss. Während der Flüge ernährte ich mich nur von Schokoriegeln, die ich von der Stewardessen bekam um als krönenden Abschluss nochmal richtig beim großen M zu zuschlagen.
Zum Glück war ich schon nach 10 min wieder raus. Ich hatte nämlich richtig Hunger. Und die Nacht war mal wieder eine richtig beschissene gewesen. Viermal musste ich wieder eine Trink-und Toilettensession abhalten. Aber egal. Morgen würde ich für eine Woche meine Freundin in Mailand besuchen. Und da würde ich endlich mal ein wenig abschalten können. Der ganze Stress mit Studium und Nebenjobs würde ich für eine Weile entfliehen können.
Auf die Frage, wann ich denn mit den Ergebnissen rechnen könnte kam als Antwort:"Morgen". Ok, dachte ich mir, morgen früh musst du doch zeimlich früh raus. Und wenn du die Alpen überquerst wird die Praxis erst aufgemacht. Also ruf ich da erst an wenn ich wieder deutschen Boden unter den Füßen haben werde. Also irgendwann nächste Woche. Will mir ja auch nicht den ganzen Urlaub mit einer schlechten Nachricht versauen.
Der Wecker klingelte am nächsten Morgen schon um kurz nach drei. Aufstehen, anziehen, was essen und ab zum Bahnhof. Und von dort dann zum Flughafen. Endlich mal wieder Fliegen. Mit einmal Umsteigen sogar. Die deutsche Lufthansa machst möglich. Danke dafür, dass ich jeweils zweimal in den Genuss der gefährlichsten Streckenabschnitten des Fliegens kam. Ach ja, zurück das ganze Prozedere nochmal.
Meine Freundin und ich hatten uns jetzt schon acht Wochen nicht mehr gesehen. Und ich hatte ja einige Veränderungen durchgemacht.
Das merkte sie dann auch als sie mich anfasste. Ich glaube, ihre Händer versuchten, meinen Hintern zu fassen. Aber der war ja nicht meehr da. Also es waren nur noch Haut und Knochen zu greifen. Sie war sehr erschrocken über meine körperliche Verfassung. Irgendwie verständlich, oder? Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, wieviel Gewicht ich verloren hatte, es muss jedoch so einiges gewesen sein. Unmd zwar nur in der Zeit, in der meine Freundin im Ausland war.
Ich möchte nicht viel über den Urlaub verraten, weil es hier einfach nicht hingehört. Nur soviel. Ich hatte in der Zeit keine Schlafprobleme. Woran das gelegen hatte wurde mir dann später klar. Zu dem Zeitpunkt erklärte ich mir mein gutes körperliche Befinden und die doch sehr lange Verweildauer im Land der Träume damit, dass ich den Stress nördlich der Alpen gelassen hatte. Dem war leider nicht so.
In Italien war ich shoppen. Zum einen, weil ich sowieso mal wieder neue Klamotten gebrauchen konnte und zum anderen, weil ich aus meinen alten Sachen schlicht und einfach herausgeschrumpft war. Wie gesagt, ich lief wie ein alter 90er Jahre Hip Hopper herum. Die Tasche war prall gefüllt, als ich wieder in den Flieger stieg.
Dann kam der Tag des Ergebnisses. Die Nacht war wieder extrem unruhig gewesen. Insgesamt wurde ich wieder viermal aus dem Bett geschmissen. Den Morgen verbrachte ich erst bei der Arbeit um mich dann gegen elf wieder meiner Abschlussarbeit im Institut zu widmen. Natürlich kreisten meine Gedanken die ganze Zeit nur um die Ergebnisse des Bluttests. Als ich dann bei der Ärztin anrief, hatte sie gerade keine Zeit. Sie würde zurück rufen. Das tat sie dann etwa 60 min später. Ich war gerade unten in der Werkstatt als das Handy kingelte. Nach dem Gespräch setzte ich mich auf das Sofa das an der einen Wand stand um mit einem leeren Blick die gegenüber liegende weiße Wand zu betrachten. In meinem Gehirn ratterte es. Was hatte sie gesagt? " Der Bluttest hat ergeben, dass ihre Blutzuckerwerte viel zu hoch sind. Ich schlage vor, dass Sie so schnell es geht einen zweiten Bluttest machen lassen um auch den Langzeitblutwert zu ermitteln. Damit wir sicher gehen!" Und was hatte sie noch gesagt? "Machen Sie sich nicht verrückt, noch wissen wir gar nichts!" Nicht verrückt machen lassen. Die ist ja gut. Und gesund ernähren solle ich mich. Grünzeug, Eier, Fleich, nur auf Kohlenhydrate sollte ich verzichten. Und was soll ich sagen. Seitdem schlafe ich jede Nacht durch.
Und jetzt konnte ich mir auch erklären, warum ich in der vorherigen Nacht so schlecht geschlafen hatte. Ich ging mal die Nahrungsmittel durch, die ich an dem Tag zu mir genommen hatte.
In Italien waren meine Freundin und ich noch Früstücken. Und zwar richtig süss. Während der Flüge ernährte ich mich nur von Schokoriegeln, die ich von der Stewardessen bekam um als krönenden Abschluss nochmal richtig beim großen M zu zuschlagen.
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